Charly Kowalczyk
Motto: Keine Schere im Kopf
Von 1989 bis 1995 Redakteur einer entwicklungspolitischen Zeitschrift. Freier Journalist seit 1996, hauptsächlich für den Hörfunk, aber auch für Printmedien. Als Buchautor Sammler von Lebensgeschichten.
Bücher
- Mit fremden Kindern leben
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Adoptiv- und Pflegeeltern erzählen über ihr Leben mit fremden Kindern: über ihre Motivation, Verantwortung für die angenommenen Kinder zu übernehmen. Offen schildern sie die Probleme, die sie mit ihren Kindern haben. Aber auch ihre Freude, wenn mehr Nähe zwischen ihnen entsteht. Einfühlsam berichten sie, wie sie den Alltag mit ihren Kindern bewältigen, wie ihre Kinder den Kontakt zu ihren Herkunftseltern erleben und wie sie selber dies empfinden. Manche Adoptiv- und Pflegeeltern gehen im Zusammenleben mit ihren Kindern bis an ihre Grenzen und auch darüber hinweg. Nicht immer bekommen sie die gewünschte Unterstützung des für sie zuständigen Jugendamtes. Oft fühlen sie sich von den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern in den Ämtern im Stich gelassen. Besonders bei Pflegeeltern nehmen diese Auseinandersetzungen einen breiten Raum ein.
Alle elf Geschichten sind in der Ich-Form aufgeschrieben, die individuelle Erzählhaltung und der sprachliche Stil der Erzählerin oder des Erzählers werden gewahrt. So bekommt jeder Bericht seine eigene, unverwechselbare Farbe und Spannung.
- Wenn ich fließend sprechen könnte
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18 Männer und Frauen unterschiedlicher Altersstufen, mit unterschiedlichen Werdegängen und Berufen schildern ihre ganz persönlichen Erfahrungen im Umgang mit dem eigenen Stottern. Allen gemeinsam ist das oft angegriffene Selbstwertgefühl, die eingeschränkte Freiheit in der Berufswahl, aber auch das zähe Ringen um Akzeptanz ihres Stotterns, sei es Fremden, Freunden oder sich selbst gegenüber. Die verschiedenen Bewältigungsversuche im Kampf gegen das Stottern sind dagegen ganz individuell. Einige entwickeln Vermeidungsstrategien, andere suchen die direkte Konfrontation, viele unterziehen sich Sprachtherapien oder schließen sich Selbsthilfegruppen an. Dieses Buch soll Betroffenen Mut machen, sich ihrem Stottern zu stellen.
Ein Buch von Maike Hildebrand und Charly Kowalczyk
- Immerhin hatte ich Eltern.
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Es ist ein Buch, das Schicksale von inzwischen erwachsen gewordenen Adoptiv- und Pflegeeltern sammelt. Die Geschichten sind vielseitig, grausam, schön, ins Herz treffend. Sie sind auch ein Stück Zeitgeschichte. Für fast alle Adoptiv- und Pflegeeltern war es schwierig, mit der Herkunft ihrer Kinder zurechtzukommen. Das Verschweigen oder die Verteufelung der leiblichen Eltern hinterlassen Spuren im Leben der Kinder. Dieses Buch kann einen Beitrag dazu leisten, Probleme von Adoptiv- und Pflegekinder besser zu verstehen.
Die Buchausgabe ist vergriffen. Das gesamte Buch kann als PDF Datei vom Schulz-Kirchner Verlag bezogen werden.
- Mama und Papa sind meine richtigen Eltern
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14 Pflege- und Adoptivkinder erzählen ihre Geschichte. Mit Mut berichten sie von ihren Erlebnissen, die manchmal dramatisch und traurig, manchmal heiter und spannend sind. Viele sind zerrissen von den Gefühlen, die sie ihren „doppelten Eltern“ entgegenbringen. Manche sehnen sich nach einem Kontakt zu ihren leiblichen Eltern, andere brechen die Beziehung zu ihnen ab oder wollen sie gar nicht erst aufnehmen. Manche müssen sich auch aus ihrer Pflegefamilie befreien. Jede der 14 Geschichten ist einzigartig, aber alle zeigen, dass Kinder auch in scheinbar aussichtslosen Situationen nicht verloren sind. Das Buch möchte Adoptiv- und Pflegeeltern auffordern, ihren Kindern zuzuhören. Es soll Kindern und Jugendlichen Mut machen, ihre Geschichte zu erzählen.
- Buchvorstellung: "Mit fremden Kindern leben..."
- 2. November: Chemnitz
- 6. November: Bad Neuenahr - Ahrweiler
- 8. November: Bonn
- 10. November: Düsseldorf
- 11. November Düsseldorf
- 12. November Würselen
- 13. November Münster
- bremer hörkino
Charly Kowalczyk erdachte und entwickelte gemeinsam mit Beate Hoffmann die Feature-Reihe bremer hörkino
- Radio Features (Auswahl)
- Nächstenliebe im Schichtdienst. Das Oberlinhaus im Umbruch. Radio Berlin-Brandenburg, 2007
- Wartesaal der Hoffnung. Ein Tag im Kinderwunschzentrum. Radio Berlin-Brandenburg, 2007
- Abnehmen als Lebensinhalt. Essstörungen bei Männern. Südwestrundfunk, 2007.
- Länger leben um jeden Preis? Prostatakrebs und die Angst vor Impotenz, Südwestrundfunk, 2006
- Der teure Tod. Was das Sterben in Deutschland kostet. Südwestrundfunk / Radio Berlin-Brandenburg, 2005
- Eltern im gewaltfreien Widerstand. Ein neues Modell in der Familientherapie macht Furore, Südwestrundfunk 2004
- Wenn er schlapp macht. Das Leiden von Männern an Erektionsstörungen. Südwestrundfunk/Bayrischer Rundfunk/Westdeutscher Rundfunk, 2004
- Wer möchte denn gern ein Schlappschwanz sein? Ewige Potenz – Traum oder Trauma. Mit Bernd Festerling, Hessischer Rundfunk, 2003
- Irgendwann werden wir uns auf unseren Beerdigungen treffen. Porträt einer ungewöhnlichen Männergruppe. Mit Bernd Festerling, Südwestrundfunk, 2003.
- Gdansk-Sopot-Gdynia – Dreistadt zum Verlieben. Deutschlandradio Kultur 2001, WDR, NDR und SWR 2002
- W poszukiwania mojego dziadka. Polnischer Rundfunk, 2002
- Die Trümmer der Vergangenheit wegräumen. 25 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Danzig, Radio Bremen 2001
- Städte der Welt: Leben in Danzig. Sehnsucht nach altem Glanz. Deutschlandradio Kultur, Hessischer Rundfunk, Bayrischer Rundfunk, 2001 (Reportage)
- Auf der Suche nach meinem Großvater. Eine deutsch-polnische Geschichte, Radio Bremen / Deutschlandfunk 2000
- Als wäre ich auf einem anderen Planeten. Adoptionen ausländischer Kinder in Deutschland. Leben in zwei Kulturen. Gemeinsam mit Maike Hildebrand. Radio Bremen / Deutschlandradio Kultur.